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TSV Gräfelfing

Die Wölfe haben Blut geleckt. Rang sechs in der abgelaufenen Saison soll nur der Anfang gewesen sein. Die Tischtennis-Spieler des TSV Gräfelfing wollen in der nächsten Runde in der Oberliga ganz oben angreifen.

 

Die Tischtennis-Akteure des TSV Gräfelfing können mit viel Zuversicht in die neue Oberliga-Saison gehen. Mit Jonas Becker und Ben Winter konnten sie zwei starke Neuzugänge für die erste Mannschaft an Land ziehen. Der 27-jährige Becker kommt vom Regionalligisten DJK SB Stuttgart und wird die neue Nummer eins der Wölfe werden. „Er hat in der wohl stärksten Regionalliga Deutschlands im vorderen Paarkreuz sehr gut mitgehalten“, sagt TSV-Abteilungsleiter Christopher Triep. Der gebürtige Offenburger spielte bereits in Bayern für den TSV Schwabhausen, ehe es ihn zurück nach Baden-Württemberg verschlug. „Jetzt ist er fertig mit dem Studium und wohnt und arbeitet in München“, berichtet Triep. Dennoch war es lange offen, ob Becker ins Würmtal wechseln würde. Mit Thalkirchen und Bayern gab es prominente Konkurrenz. Doch letztlich entschieden die familiäre Atmosphäre beim TSV und sicher auch die Freundschaft zu Triep, dass der TSV eine neue Nummer eins bekommt. Becker wird zusammen mit Daniel Demleitner das vordere Paarkreuz der Wölfe bilden.

In der Mitte werden mit Routinier Berthold Pilsl und Triep zwei altbekannte Gesichter aufschlagen. Neu an Position fünf ist Winter. Der 27-jährige Bruder von Nationalspielerin Sabine Winter ist im Landkreis kein Unbekannter. Er spielte jahrelang beim TSV Oberalting-Seefeld, ehe er zum TSV Schwabhausen wechselte. Dort verbesserte Winter sein Spiel nochmals deutlich. In der vergangenen Saison zählte er zu den besten Spielern im mittleren Paarkreuz der Oberliga, obwohl sein Team abstieg. „Er wollte unbedingt in der Oberliga bleiben“, erzählt Triep, der mit Winter in der vergangenen Saison oberbayerischer Doppelmeister wurde.

Komplettiert wird das Sextett von Dominik Fasching, der vom Abgang Daniel Bursians (zurück zum TSV 1847 Weilheim) profitiert. „Diese Chance muss er jetzt auch noch nutzen“, sagt Triep. Der 20-Jährige bekam den Vorzug vor seinem deutlich erfahreneren Vater Andrzej Fasching-Dzido und dem weiterhin nur sporadisch zum Einsatz kommenden Werner Schaffer. Die beiden Routiniers sollen mithelfen, dass die zweite Mannschaft endlich den Sprung raus aus der Oberbayernliga West schafft. Auch Team III werden in der 3. Bezirksliga Würm sehr gute Chancen eingeräumt, auch wenn die Mannschaft gerade erst aufgestiegen ist.

Der Aufschwung der Wölfe macht sich auch quantitativ bemerkbar. „Ich weiß nicht, ob wir zuvor schon mal eine fünfte Mannschaft gemeldet haben“, kommentiert Triep. Großes haben die Gräfelfinger zudem bei den Senioren Altersklasse 50 vor. Als Titelverteidiger in der Bayernliga wollen die Würmtaler diesmal den Sprung zur deutschen Meisterschaft schaffen.

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